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Therapien
Akupunktur:
seit mehr als 2.000 Jahren
hat sich das Nadeln spezifischer
Punkte bei der Behandlung vieler Krankheiten bewährt.
Der Fluß
der Lebensenergie Qi, der in Meridianen
(Energiebahnen)
durch den Körper fließt, wird reguliert, Funktionsstörungen
und Schmerzzustände an der Peripherie und in den
Organen werden beseitigt, körpereigene
Heilkräfte aktiviert.

Moxibustion:
durch das Erwärmen
von spezifischen Punkten mittels Abbrennen von Kräutern
werden Krankheiten behandelt oder es wird ihnen vorgebeugt.

Ernährung (Diätetik):
Um genug Energie für die täglichen
Aufgaben zu haben, ist eine ausgewogene, abwechslungsreiche
und der Jahreszeit angepasste Ernährung notwendig.
Ist der Körper erst einmal aus dem Gleichgewicht
geraten, kann durch gezielten Einsatz
bzw. das Weglassen von Nahrungsmitteln
und durch deren korrekte Zubereitung der Verlauf einer
Krankheit maßgeblich beeinflusst werden.

TuiNa/AnMo:
TuiNa/AnMo ist eine traditionelle chinesische
Massage, deren Ursprünge bis in die Shang Dynastie
(1500-1025 vor Chr.) zurückreichen:
sie umfasst manualtherapeutische Verfahren
wie Massage, Akupressur, Mobilisation und reponierende Manipulation
und kommt somit in der Traumatologie,
Orthopädie und Neurologie
zur Anwendung.
TuiNa = Schieben und Greifen bzw. AnMo Drücken und
Streichen beinhaltet verschiedene Techniken, wie z.B.
Schiebe-, Schwung-, Roll- und Klopftechniken,
die in den Bewegungsablauf eingreifen und auf Verklebungen an Bindegewebe, Muskulatur
und Sehnen einwirken, Qi und
Blut harmonisieren, Gelenke mobilisieren,
Schwellungen und Blutstagnation beseitigen und
Fehlstellungen des Halteapparates korrigieren.
Im Vergleich zur klassischen Massage
kann der TuiNa Therapeut individueller auf den Patienten und
seine Beschwerden eingehen, die Therapie erfolgt nach Diagnosestellung
gemäß der Chinesischen Medizin und ist
sehr spezifisch und tiefenwirksam.
Die TuiNa Massage ist zwar eine eigenständige Therapie, wird aber sehr
häufig mit der Akupunktur kombiniert.

Kinder-TuiNa:
Einen eigenen Bereich stellt die chinesische Kleinkind-Massage dar, die besonders Kinder
bis zum 3., manchmal auch bis zum 6. Lebensjahr anspricht, da diese der Akupunktur noch nicht
so zugänglich sind. Es kommen einfache Techniken an Hand, Unterarm, Rücken und
Bauch des Kindes zum Einsatz. Schwache, kränkliche und infektanfällige Kinder
können durch die Massage in ihrem Immunsystem gestärkt, gesunde Kinder in
ihrer Entwicklung begleitet werden.
Die Kinder-TuiNa Massage wird eingesetzt bei akuten und wiederkehrenden Infekten, schwacher Konstitution, Fieber,
Husten, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Verdauungs-
blockaden.

Ohr-Akupunktur:
die Aurikulo-Therapie macht
sich Reflexfelder in der Ohrmuschel zunutze, die den gesamten
Organismus widerspiegeln. Durch Akupunktur dieser
Felder kann auf körperliche, seelische und
geistige Fehlsteuerungen Einfluß genommen werden.
Die Ohrakupunktur lässt sich gut mit der Körperakupunktur
kombinieren.

Homöopathie:
Ende des 18. Jahrhunderts wurde die
Homöopathie vom
deutschen Arzt Samuel Hahnemann nach dem Grundsatz
"Similia similibus currentur" (Ähnliches
soll durch Ähnliches geheilt werden)
entwickelt. Dabei werden homöopathisch verdünnte
Arzneimittel, die aus pflanzlichen, tierischen oder mineralischen
Ausgangsstoffen gewonnen werden, eingesetzt, um körperliche
oder psychische Symptome zu
behandeln.

Phytotherapie:
Die westliche Arzneimitteltherapie
hat eine jahrhunderte alte Tradition. Extrakte
aus Blättern, Blüten, Früchten oder Wurzeln
heimischer Heilpflanzen unterstützen die naturheilkundliche
Therapie in Form von Fertig-Arzneimitteln oder Teezubereitungen
in ihrer Wirkung.

Bachblüten:
Vor mehr als 60 Jahren entdeckte der
englische Arzt Dr. Edward Bach das System der Bachblüten. Bachblüten helfen,
wenn die Seele aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Mit ihrer Hilfe gelingt es, Gemüts-
schwankungen und Charakterschwächen zu überwinden
und die Persönlichkeit eines Menschen in ihrer ganzen
Größe zu entfalten.

Ausleitungsverfahren
nach Aschner:
zu den Aschner-Methoden zählen die Baunscheidtbehandlung,
das Cantharidenpflaster,
die Blutegeltherapie sowie
Schröpfen und Aderlaß.
Je nach Indikation ergänzen sie die Behandlung der
Traditionellen Chinesischen Medizin.

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